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Wallboxen von Fronius, SolaX, Deye und Smappee mit 11 oder 22 kW – bei jeder Wallbox steht, ob sie auf der österreichischen Liste der Ladeeinrichtungen eingetragen ist. Sie finden 11-kW- und 22-kW-Wallboxen, Modelle für PV-Überschussladen und Zubehör wie Montagesäulen, RFID-Karten und Lastmanagement.
Welche Wallbox passt zu Ihnen?
Ladeleistung: Entscheidend ist, wie viel Ihr Auto mit Wechselstrom aufnehmen kann. Lädt es höchstens mit 11 kW, bringt eine 22-kW-Wallbox keinen Zeitgewinn, kann aber für ein späteres Fahrzeug sinnvoll sein; die Ladeleistung lässt sich bei vielen Modellen begrenzen.
Fest montiert oder mobil: Die Fronius Wattpilot Flex Home und Flex Pro hängen fest an der Wand und haben ein 6 m langes Typ-2-Kabel. Der Wattpilot Go 2.0 hat eine Typ-2-Buchse und lässt sich mit den passenden Adaptersets auch unterwegs an CEE- oder Schuko-Steckdosen betreiben. Bei Modellen mit Buchse, etwa der Smappee EV Wall, stecken Sie Ihr eigenes Ladekabel an.
Abrechnung: Wenn Sie den Ladestrom für einen Firmenwagen genau nachweisen müssen, achten Sie auf einen geeichten Zähler. Der Fronius Wattpilot Flex Pro hat einen MID-Zähler und ist eichrechtskonform.
Mit Solarstrom laden
Beim PV-Überschussladen fließt nur der Solarstrom ins Auto, der im Haus gerade übrig ist – die Wallbox regelt ihre Leistung dafür ständig nach. Am einfachsten gelingt das, wenn Wallbox und Wechselrichter zusammenarbeiten: der Wattpilot mit einem Fronius-System, die SolaX X3-HAC mit einem SolaX-Wechselrichter. Für andere Kombinationen kommt ein Energiemanagement dazu. Laden mehrere Fahrzeuge gleichzeitig, verteilt ein Lastmanagement die Leistung so, dass der Hausanschluss nicht überlastet wird – welches System zu Ihren Wallboxen passt, klären wir gerne mit Ihnen. Ab welchem Überschuss das Auto lädt, warum eine Phasenumschaltung hilft und wie viel Solarstrom tatsächlich im Auto landet, lesen Sie im Ratgeber Wallbox mit PV-Überschuss laden.
Anschluss und Netzbetreiber
Wallboxen mit mehr als 3,68 kVA brauchen in Österreich einen Nachweis für den Netzanschluss; dafür gibt es eine eigene Liste der Ladeeinrichtungen. Die Fronius Wattpilot, SolaX X3-HAC und Deye SUN-EVSE in unserem Shop sind dort eingetragen. Bei Deye gilt eine Firmware ab C01F. Für die Smappee EV Wall im Shop haben wir keinen Eintrag gefunden – klären Sie den Anschluss bitte vorher mit Ihrem Netzbetreiber. Wie es um Ihr Wunschmodell steht, zeigt die Zeile „Netzzulassung Österreich“ auf seiner Produktseite.
Anschließen und beim Netzbetreiber melden muss die Wallbox ein konzessionierter Elektrofachbetrieb. Wenn Sie niemanden dafür haben, vermitteln wir Ihnen gern unser Schwesterunternehmen: Elektroanschluss anfragen.
Nach Hersteller: Fronius · SolaX · Deye
Häufige Fragen
Reicht eine 11-kW-Wallbox?
Für die meisten Haushalte ja. Mit 11 kW laden Sie in einer Stunde Strom für etwa 50 bis 70 km, über Nacht ist fast jedes Auto wieder voll. Eine 22-kW-Wallbox lohnt sich nur, wenn Ihr Auto auch mit 22 kW Wechselstrom laden kann – und der Hausanschluss das hergibt.
Muss ich meine Wallbox anmelden?
Ja, beim Netzbetreiber. Über 3,68 kVA – also bei jeder 11- oder 22-kW-Wallbox – braucht es zusätzlich den Nachweis für den Netzanschluss. Die Meldung übernimmt in der Regel der Elektrofachbetrieb, der die Wallbox anschließt.
Lädt meine Wallbox auch ohne PV-Anlage?
Ja. Jede Wallbox lädt auch mit Strom aus dem Netz. Das Überschussladen ist eine Zusatzfunktion, die erst mit einer PV-Anlage und der passenden Steuerung wirkt.
Stand: Oktober 2026.
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